Fleischermeister für Deutschland

Was macht eigentlich eine Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks?

Seit diesem Frühjahr hat Deutschland eine Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks. Ein Team aus 15 hochmotivierten und bestens ausgebildeten Nachwuchskräften, denen drei Trainer und die „Teamchefin“ Nora Seitz, Vizepräsidentin des Deuts-
chen Fleischer-Verbands, zur Seite stehen. Jeder bringt seine Stärken mit ins Team: Fleischermeisterinnen und -meister, Fachverkäuferinnen, Verkaufsleiterinnen, Fleischsommeliers und Ernährungsberater bieten geballtes Fachwissen. Sie vereint ihre Mission: mit Stolz ihr Handwerk zu vertreten – in der Öffentlichkeit in Deutschland und auch bei Wettbewerben im Ausland. Auf die internationalen Fleischerwettbewerbe bereitet sich das Team besonders intensiv vor. Doch die jungen Nachwuchskräfte wollen mehr sein als Pokalgewinner: Sie möchten Aushängeschilder und Botschafter ihres Berufes sein. Wichtiger als Pokale ist dem Team, dass die Begeisterung für ihren interessanten und vielseitigen Beruf rüberkommt – vor allem natürlich bei Schülern oder Auszubildenden.

 

Deswegen sind die Mitglieder der Nationalmannschaft auch oft auf Nachwuchsveranstaltungen oder bei Messen und anderen Events anzutreffen.

Auch mit Politikern waren die Nachwuchskräfte schon auf Tuchfühlung, um das Fleischerhandwerk bei möglichst vielen Menschen stärker ins Bewusstsein zu rücken. Gerne geben sie auch ihr Wissen und viele Tipps und Tricks an andere weiter.

Um Mitglied in der Nationalmannschaft zu werden, müssen die Bewerber sich bei ihren zuständigen Landeslehrlingswarten melden. Wer sie von seinen Fähigkeiten überzeugen kann, wird von ihnen für die Auswahlrunde vorgeschlagen. In dieser gilt es dann, nicht nur mit handwerklicher Fachkompetenz, sondern auch mit Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist zu punkten. Wer sich hier gut schlägt, wird dann vom Präsidium des Deutschen Fleischer-Verbandes in die Nationalmannschaft berufen. Und darf fortan seine Begeisterung für das Fleischerhandwerk in die Welt hinaustragen.

Zu Gast … in der Toskana

Der Himmel, die Landschaft, der Geruch nach Pinien und Oliven – die Toskana ist einfach ein Traum. Und auch kulinarisch kann man hier schwelgen.

Kulinarische Deutschlandreise: Weißwurst

Viele Traditionen und Geschichten ranken sich um die Weißwurst. Erfunden haben soll sie 1857 der Metzgermeister Moser Sepp, dem am Faschingssonntag angeblich die Schafsdärme ausgingen.