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Kulinarische Deutschlandreise: Der Sauerbraten.

Die wohl bekannteste Variante des Sonn- und Feiertagsgerichts kommt aus dem Rheinland.

Ein Sauerbraten ist zwar gar nicht kompliziert zu machen, muss aber ein paar Tage im Voraus geplant werden. Denn bevor der Gaumenschmaus in den Ofen kommt, verbringt er mehrere Tage in einer Beize. Diese verleiht dem Fleisch den besonderen Geschmack und macht es zart und mürbe. Für die Beize wird Essig und trockener Rotwein verwendet.

Im Rheinland wurde der Sauerbraten früher meistens aus Pferdefleisch zubereitet. Inzwischen ist es jedoch überwiegend Rindfleisch. Als das beste Fleisch für Sauerbraten gilt das „falsche Filet“, also die Schulter vom Rind. Aber auch Teile der Keule oder Hüfte eignen sich gut.

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Ganz gleich, um welches Fleisch es sich handelt, immer wird es sorgfältig eingelegt, langsam geschmort und mit einer Rosinensoße, Rotkohl und Klößen serviert. Auch Apfelkompott gehört häufig zum Sauerbraten dazu.

Im Schwäbischen gibt es als Beilage oft Käsespätzle und Salat. In Franken kommen Sahne und Preiselbeeren zum Einsatz, dazu werden als Beilage auch mal Nudeln serviert.

Rheinischer Sauerbraten