Kulinarische Deutschlandreise: Schwäbische Maultaschen

Ein prima Versteck für kleine Sünden: Köstliche Maultaschen

Ein findiger Mönch aus dem Kloster Maulbronn soll diese schwäbische Spezialität erfunden haben. Da während der Fastenzeit der Verzehr von Fleisch verboten ist, hackte er Fleisch klein, mischte es unter Gemüse und versteckte es vor den Augen des Herrn in einer Teigtasche. Das brachte Maultaschen den Spitznamen „Herrgottbscheißerle“ ein. Im Schwabenland kommen sie traditionell am Gründonnerstag und am Karfreitag auf den Tisch, am liebsten ganz pur in einer Fleischbrühe oder mit Zwiebeln und Kartoffelsalat oder in Scheiben geschnitten und mit Ei in der Pfanne angebraten. Das Selbermachen kostet etwas Zeit, lohnt sich aber.

© S. Toth

Tipp: Einmal Arbeit, mehrfach Genuss: Maultaschen lassen sich sehr gut einfrieren. Aufgetaut, kleingeschnitten und angebraten schmecken sie z. B. sehr gut im Salat.

MaultaschenEin Rezept für die Seele, wie wir finden. Immer wieder total lecker!